Angehörige von Suchtkranken

Mein Partner/ meine Partnerin ist abhängig, doch

Niemand darf es wissen! Ich muss ihm/ihr doch helfen! Er wird aufhören, er hat es doch
versprochen. Ich darf  ihn/sie nicht verraten. Was sollen bloß die Nachbarn denken? Er/Sie
ist doch krank, da darf ich doch jetzt nicht auch noch Ärger machen. Aber ich liebe ihn/sie
doch!

Diese und ähnliche Gedanken machen sich Menschen, die mit einem Suchtkranken zusammen

leben. Sie geben sich eine Mitschuld an der Sucht des anderen, sie hoffen, sie bitten und

betteln, der Partner möge doch wieder wie früher sein – und verlieren dabei ihr eigenes Leben

aus dem Blick..

Keine andere Erkrankung ist so sehr von der inneren Haltung des Patienten „abhängig“ wie eine

Suchterkrankung. Der Weg in eine Therapie wird nur dann eingeschlagen, wenn der Kranke dies

will.

Zum engsten Umfeld eines Suchtkranke gehören mindestens 4 – 8 Menschen, die unmittelbar

von der Krankheit ihres Partners/ ihrer Partnerin, ihres Kindes, Elternteils, Freundes/Freundin

oder auch Arbeitskollegen/-kollegin betroffen sind.

Wie bei den Suchtkranken, haben auch Angehörige, Freunde und Kollegen mitunter einen

enormen Leidensdruck und von einem normalen Leben kann oft kaum die Rede sein.

Während es für Suchtkranke eine Vielzahl von Beratungs- und Hilfsangeboten gibt, stehen

Angehörige oft alleine da.

Mein Angebot richtet sich an Menschen, die von der Suchterkrankung eines Angehörigen,

Freundes oder Arbeitskollegen betroffen sind und nach Unterstützung für sich suchen.

Absolut vertraulich stelle ich Ihnen Raum, Zeit und all mein Wissen und meine Erfahrung zur

Verfügung, damit Sie für sich einen Weg finden, trotz der Suchterkrankung eines Ihnen

nahestehenden Menschen Ihr Leben zu leben.