Verhaltenstherapie

Verhaltenstherapie ist Hilfe zur Selbsthilfe. Die Grundannahme in dieser Therapie besagt, dass alles Verhalten erlernt wurde. Unter Zuhilfenahme verschiedenster „Werkzeuge“ zielt die Verhaltenstherapie darauf ab, dysfunktionales Verhalten zu erkennen und an dessen Stelle neues und förderliches (funktionales) Verhalten zu erlernen.

Ein wesentlicher Bestandteil der Verhaltenstherapie ist auch das Erkennen der Bedeutung eigener Bewertungs- und Glaubensmuster im Zusammenhang mit problematischen Lebenssituationen. So sieht der Eine in dem Bild oben eine bedrohliche Wolkenfront, eine Andere fokussiert sich auf das Sonnenlicht, das die Wolken durchbricht.

Verhaltenstherapeutische Methoden sind wissenschaftlich anerkannt und kommen bei vielen psychischen Störungen und psychosomatischen Erkrankungen zum Einsatz: Z.B. bei: Depressionen, Angststörungen, Zwängen, chronischen Schmerzen, somatoformen Störungen.